Kategorie: blog-news

DDG informiert über Risiken, Prävention und Auswirkungen der Coronapandemie für Menschen mit Diabetes

Menschen mit einem Diabetes mellitus wurden bereits früh im Verlauf der Coronapandemie als Risikopatienten erkannt, die bei einer COVID-19-Erkrankung besonders schwer betroffen sein können. In zahlreichen Studien hat sich dies zwar im Wesentlichen bestätigt – gleichwohl zeigt sich aber auch, dass das Vorliegen eines Diabetes nicht allein über den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung entscheidet. Welche Faktoren für die komplexe Interaktion zwischen Diabetes und einer SARS-CoV-2-Infektion entscheidend sind, was das für die Prävention bedeutet und welche Auswirkungen die Pandemie für Menschen mit Diabetes hat, darüber diskutierten Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) auf der heutigen virtuellen Jahrespressekonferenz.

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RKI: COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung

Im Rahmen der Maßnahmen zur Vermeidung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 ist die Entlassung einer an COVID-19 erkrankten Person aus der stationären Isolierung eine verantwortungsvolle ärztliche Entscheidung. Dies gilt insbesondere in solchen Fällen, in denen eine Weiterbetreuung stationär bzw. in einer Gemeinschaftseinrichtung mit vulnerablen Personen geplant ist. Hierbei spielt die Einschätzung der Kontagiosität der betroffenen Person eine wesentliche Rolle… “Für immunsupprimierte Patienten muss eine Einzelfallbeurteilung erfolgen. Im Hinblick auf die protrahierte Ausscheidung der Viren durch Defekte bei der protektiven Immunantwort und die damit verbundene Möglichkeit der Mutation des Virus im Wirtsorganismus wird bei Ausscheidung hoher Virusmengen über Tag 21 nach Symptombeginn hinaus eine Sequenzierung der in der Probe enthaltenen Viren empfohlen.”

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Stationäre Behandlung von COVID-19-Patienten: Fachgesellschaften aktualisieren Leitlinie

Die Corona-Pandemie stellt medizinisches Personal in Kliniken und Krankenhäusern vor zahlreiche Herausforderungen. Um Ärztinnen und Ärzten fächerübergreifende Handlungsanweisungen an die Hand zu geben, wurden die Empfehlungen zur stationären Therapie von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 aktualisiert. An der Leitlinie waren 14 verschiedene medizinische Fachgesellschaften beteiligt. Aufgrund der Zusammenarbeit mit dem COVID-19-Evidenzökosystem-Projekt (CEOsys) konnten wichtige therapeutisch relevante Fragestellungen mit systematischen Evidenzsynthesen hinterlegt werden, was die Qualität der vorliegenden Leitlinie auf die Stufenklassifikation S3 erhöht.

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DTG: Aktuelle Informationen zu COVID-19 vom 22.02.2021

DIE DTG gibt bekannt: Wegen der Vielzahl von Rückfragen die uns erreicht haben, möchte die DTG nochmals ihre Empfehlung deutlich machen, dass Patienten/-innen in den Wartelisten mit schweren Organschäden sowie Organtransplantierte unter Immunsuppression gegen SARS-CoV-2 so schnell wie möglich geimpft werden sollten. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht immer von einer Wahlmöglichkeit eines Impfstoffes im lokalen Impfzentrum ausgegangen werden kann, sollte dafür der vor Ort verfügbare Impfstoff eingesetzt werden. Eine Beratung und Rücksprache zum Thema Impfung gegen SARS-CoV2 unter Berücksichtigung individueller medizinischer Aspekte mit dem betreuenden Transplantationszentrum wird empfohlen.

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So funktioniert das mit dem Impftermin (…zumindest theoretisch)

Klar, ohne Termin gibt es keine Impfung. Wie man jedoch an einen solchen Termin kommt, ist zunächst einmal dank unseren föderalen Systems von Bundesland zu Bundesland unterschieden. Einfach ist der Griff zum Telefon, doch die Wartezeiten am Telefon sind naturgemäß lang. Manche Bundesländer bieten aber mittlerweile auch die Möglichkeit einer

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Mal was anderes: American Kidney Fund mobilisiert Katastrophenhilfe-Programm zur Unterstützung von Dialyse- und Post-Transplantationspatienten in der texanischen Wintersturm-Krise

Der American Kidney Fund (AKF) unterstützt Dialyse- und Post-Transplantationspatienten in Texas, die aufgrund von Stromausfällen und überlasteten und eingefrorenen Wassersystemen im Bundesstaat in eine extreme Krise geraten sind. AKF hat sein Disaster Relief Program aktiviert, um Nierenpatienten, die von dem Wintersturm betroffen sind, mit Soforthilfegeldern zu unterstützen. Das AKF-Katastrophenhilfsprogramm ist landesweit das einzige Schnellhilfesystem, das Dialyse- und frisch transplantierten Patienten finanzielle Soforthilfe bietet.

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Wieviel Neandertaler steckt in Dir? Neandertaler-Genvarianten können das Risiko für schwere Covid-19 Verläufe sowohl erhöhen als auch verringern

Letztes Jahr entdeckten Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Karolinska Institutet in Schweden, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben. Nun beschreiben dieselben Forscher in einer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Studie, dass Neandertaler nicht nur schädliche sondern auch schützende Varianten zu unserem Genom beigesteuert haben.

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Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und haben keinen Nachteil durch eine spätere Impfung

In der zweiten Aktualisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung wird der Stufenplan für die Impfempfehlung näher ausgeführt. Die Priorisierung richtet sich dabei unter anderem nach Risikofaktoren wie Alter oder Vor- und Grunderkrankungen. Menschen mit Diabetes und einem erhöhten HbA1c-Wert werden demnach unabhängig von ihrem Alter und der Unterscheidung zwischen Typ-1 und Typ-2-Diabetes der Personengruppe 3 zugeordnet. Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes, auch wenn sie einen HbA1c-Wert von ≥ 7.5% haben, tragen laut Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Deshalb befürwortet die AGPD diese Patienten nicht zu priorisieren, da sie keinen Nachteil für junge Patientinnen und Patienten sieht, wenn sie wie ihre Altersgenossen später geimpft werden.

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Video zur FAQ-Onlineveranstaltung: Corona-Impfung nach Organtransplantation?

In einer Online-Veranstaltung, die am 2. Februar 2021 stattfand, initiiert von der Stiftung Über Leben, haben Betroffene Antworten von Experten auf ihre wichtigen Fragen rund um das Thema Corona-Impfung für Organtransplantierte erhalten. Organtransplantierte sind durch das Coronavirus besonders gefährdet und können früher eine Impfung erhalten, als Gleichaltrige ohne Vorerkrankung. Jedoch sind viele Patient*­innen und ihre Angehörigen verunsichert: Wie wirkt sich eine Impfung auf den Therapieverlauf bei Organtransplantierten aus? Welche Wirkung können die Impfstoffe auf Menschen mit beeinträchtigtem oder unterdrücktem Immunsystem haben und welcher (zugelassene) Impfstoff ist für diese Risikogruppe am besten geeignet?

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Alle Corona-Viren in einer Dose

Cola-Dose
Der Mathematiker Kit Yates, University of Bath/Großbritannien, hat berechnet, dass aktuell weltweit alle Sars-CoV-2-Viren in eine Limo-Dose passen. Für diese Berechnung flossen folgende Merkmale ein: Größe von Sars-CoV-2 – ein einzelnes Coronavirus misst im Durchmissen zwischen 60 und 140 Nanometer -, Virenanzahl bei einem infizierten Menschen, Zahl der Infizierten.
Wenn jetzt nun noch jemand käme, die Dose auf ex austrinken und auf nimmerwiedersehen verschwinden würde, wäre das doch toll…

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