Aktuelle Informationen zu COVID-19 aus den Bereichen Nephrologie, Transplantation und Diabetologie

Stellungnahme des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Empfehlung zur Definition der COVID-19-Risikogruppen für eine Abgabe von FFP2-Masken gegen eine geringe Eigenbeteiligung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 24. November 2020 im schriftlichen Verfahren beschlossen, auf Anforderung einer Stellungnahme durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vom 17. November 2020, dem BMG zum Erlass einer Rechtsverordnung nach § 20i Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 c) SGB V hinsichtlich der Festlegung der Risikogruppe mit einem signifikant erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu empfehlen.

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Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten veröffentlicht

Seit heute ist eine neue S2k-Leitlinie öffentlich, die Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19 umfasst. Sie erweitert die bereits seit März 2020 vorliegende intensivmedizinische S1-Leitlinie um den gesamtstationären Bereich und gibt damit Krankenhausärzten erstmals eine ganzheitliche und fächerübergreifende Handlungsanweisung an die Hand. Federführend waren drei Fachgesellschaften an der Erstellung beteiligt – die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Elf weitere Fachgesellschaften haben an der Erstellung der Leitlinie mitgewirkt.

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Bundestag und Bundesrat: Kriterien für Pandemiebekämpfung präzisiert

Das Dritte Bevölkerungsschutzgesetz ergänzt das Infektionsschutzgesetz um einen Paragrafen, der die rechtliche Grundlage für Maßnahmen der Länder zur Pandemiebewältigung konkretisiert. Mit dieser Konkretisierung legt der Gesetzgeber die wesentlichen Kriterien für Maßnahmen der Pandemiebekämpfung fest: Grundrechtseinschränkungen werden an Inzidenzen (also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) gebunden. Besonders schwere Einschränkungen von Grundrechten wie Versammlungsfreiheit, Religionsfreiheit, Ausgangsbeschränkungen und Zugangsverbote zu Pflegeeinrichtungen sind an weitere besondere Voraussetzungen gebunden – wie etwa, dass mildere Maßnahmen nicht geholfen haben.

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Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet die Zahlen von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:
Stand 16. November 2020 wurden 24.158 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 25 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf.

gesamt 24.158
hospitalisiert 892
verstorben 25
genesen (Schätzung) 21.600
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Ärztepräsident fordert mehr Hilfe für Kliniken gegen Überlastung

Vor den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage in Deutschland forderte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, eine stärkere Unterstützung für die Krankenhäuser. Viele Kliniken in Regionen mit zahlreichen Infektionen hätten bereits jetzt die Belastungsgrenze erreicht, sagte Reinhardt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zudem müssten die Ärzte und Pflegekräfte besser vor Corona-Infektionen geschützt werden. Am Montagnachmittag berieten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten erneut über die Pandemielage.

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Diabetesvorsorge darf dem Lockdown nicht wieder zum Opfer fallen

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr hatten viele Menschen mit Diabetes Vorsorgetermine aus Angst vor einer Ansteckung abgesagt. Dies dürfe sich jetzt beim zweiten Lockdown nicht wiederholen, warnt der Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November. Vorsorgetermine sind nicht nur notwendig, um beginnende Komplikationen frühzeitig zu erkennen und abzuwenden – sie schützen auch vor schweren Covid-19-Verläufen.

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BGW-Expertengespräch zum Management von COVID-19 bei Beschäftigten im Gesundheitswesen

Der Schutz der Beschäftigten vor dem Virus gehört in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens zu den großen Herausforderungen der Coronapandemie. In einem Expertengespräch der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) haben nun Fachleute aus Wissenschaft, Betrieben, öffentlichem Gesundheitsdienst und dem Bundesgesundheitsministerium aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung und Prävention berufsbedingter COVID-19-Erkrankungen im Gesundheitswesen zusammengetragen.

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Teil-Lockdown: Gruppentreffen nicht verbieten

Bundesweit wurden die Infektionsschutzverordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie überarbeitet. Seit dem 2. November 2020 sind in einzelnen Bundesländern für Selbsthilfegruppen keine Gruppentreffen mehr erlaubt. Negative Folgen für die psychische Gesundheit der Gruppenmitglieder sind unausweichlich. Die bundesweite Selbsthilfe-Fachstelle NAKOS fordert daher Gruppentreffen nicht generell zu verbieten.

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