Schlagwort: Studie

Teilnehmer*innen für die ambulante COVID-19 RES-Q-HR Studie gesucht

Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) wird aktuell eine neue Studie zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen in der Frühphase der SARS-CoV-2 Infektion und mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 gestartet. Für die frühe Phase der Infektion stehen bisher keine Therapien zur Verfügung. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit von Rekonvaleszentenplasma oder einem Medikament mit der Standardtherapie oder Placebo, die als Kontrollgruppen dienen.

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Immunreaktion gegen Sars-Cov-2 nach Organtransplantation

Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat einen Test entwickelt, der Aufschluss über die Im­munreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patient*innen gibt, die immununterdrückende Medikamente einnehmen müssen. Das ist zum Beispiel nach einer Organtransplantation notwendig. „Wir konnten belegen, dass diese Patienten trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf Sars-Cov-2 erzielen können“, sagt Professorin Dr. Nina Babel, Leiterin des Centrums für Translationale Medizin am Marien-Hospital Herne. Die immununterdrückende Therapie kann mithilfe des Tests während einer Covid-19-Erkrankung individuell angepasst werden.

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Organbefall von SARS-CoV-2 erhöht Risiko für Sterblichkeit und akutes Nierenversagen

Das neuartige Corona-Virus kann sich auch außerhalb der Lunge, zum Beispiel in den Nieren, vermehren. Das haben Forschende des Universitäts­klinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie nachgewiesen, die nun sie in „The Lancet“ veröffentlicht haben. Zugleich beobachtete das Team, dass COVID-19-Patient*innen, bei denen in den Nieren der COVID-19-Erreger nachweisbar ist, ein höheres Risiko für ein akutes Nierenversagen und eine kürzere Überlebenszeit haben.

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Fake News zum Coronavirus kostet Hunderten das Leben

Würden Sie Ihre Corona-Symptome mit Kamelurin oder Bleichmittel kurieren, bloß weil irgendwo irgendjemand behauptet hat, es könnte die Virusinfektion bekämpfen? Wir hoffen, nicht! Eine jetzt im „American Journal of Tropical Medicine and Hygiene“ veröffentlichte Studie zeigt, dass Fehlinformationen – meist durch Verschwörungstheorien und Gerüchten – weltweit hunderten Menschen das Leben gekostet haben.

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Große All-Corona-Care-Studie am LMU Klinikum

Die All-Corona-Care-Studie (ACC-Studie) mit 10.000 Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums ist nicht nur eine der deutschlandweit größten Antikörper-Untersuchungen zu SARS-CoV-2, sondern sie zielt auch darauf ab, zu erfassen, wie groß die Stressbelastung der Mitarbeiter*innen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie war. Aus dieser Studie sollen unter anderem auch Maßnahmen abgeleitet werden, um die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen bei zukünftigen pandemischen Wellen noch besser zu schulen und zu schützen.

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Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können. (s. hier)
Eine Studie zur Validierung dieser ersten Daten wurde bereits angestoßen. Diese Erkenntnis hätte auch eine therapeutische Konsequenz und könnte gezielt COVID-19-Hochrisikopatienten einer prophylaktisch Therapie zuführen und damit Leben retten. „Die Nephrologie leistet mit dieser Studie einen wichtigen Beitrag für die SARS-CoV-2-Erforschung.“ Die Hoffung ist, dass die Ergebnisse vor der prognostizierten zweiten Infektionswelle im Herbst vorliegen.

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Dreiarmige randomisierte Studie zur Behandlung von SARS-CoV2 Infektionen (Covid-19) bei Patienten ohne oder mit chronischer Niereninsuffizienz mit Valsartan oder Placebo

Die in Leipzig unter Leitung von Professor Dr. Joachim Beige initiierte Studie ist aktiv. Da es eine „Studien-App“ geben wird und persönliche Vorstellungen im Prüfzentrum nur ein einziges Mal fünf Tage nach Covid-19 Ausheilung vorgesehen sind, könnten prinzipiell alle, auch örtlich entfernte Patienten über das Leipziger Studienzentrum einbezogen werden.

Wenn Kolleginnen und Kollegen Interesse an einer tieferen Kooperation als eigenes Studienzentrum haben, werden sie gebeten, Professor Dr. Joachim Beige () zu kontaktieren.

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Wie menschliche Lebern als PatientInnen behandelt werden und damit ein Zeitgewinn für Covid-19-Testung erreicht wurde

In Innsbruck wurde als eines der ersten Zentren weltweit Anfang 2018 das Gerät „Metra“ für Lebertransplantationen in Betrieb genommen. Durch den Ausbau des multidisziplinären Programms wurde die Aufbewahrung des Spenderorgans außerhalb des Körpers für bis zu 40 Stunden möglich. In einer aktuellen Studie präsentiert das Innsbrucker ExpertInnenteam ein Konzept, wie die Behandlung der Lebern auf einer Intensivstation ähnlich wie die von PatientInnen erfolgt. Auch für Eingriffe während der Covid-19-Pandemie bringt die Technologie Vorteile.

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Entzündete Nieren als Frühwarnzeichen für schwere Verläufe bei COVID-19

Einen Handlungspfad zur Früherkennung und Behandlung von schweren Verläufen bei COVID-19 Infektionen hat ein Expertenteam der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickelt. Ein einfacher Urintest soll dem ärztlichen Fachpersonal helfen, schon früher Warnzeichen für einen bevorstehenden schweren Verlauf der COVID-19 Erkrankung zu erkennen. Anhand weniger Parameter kann so, noch Tage, bevor Lunge und andere Organe schwer versagen, mit der Behandlung drohender Komplikationen begonnen werden. Damit ließen sich bei vielen Erkrankten lebensbedrohliche Verschlechterungen und Todesfälle verhindern.

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