Schlagwort: Studie

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in COVID-Zeiten


Viele Menschen sind aufgrund der Corona-Pandemie recht zögerlich, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn zu nutzen. Doch wie hoch ist das Ansteckungsrisiko, wenn eine infizierte Person mit im Waggon sitzt? Und wie kann man sich am besten schützen? Diese Fragen untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsvorhaben »Covid Risk im Öffentlichen Verkehr (ÖV)« unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP. Auftraggeber ist das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt.

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Vorhersage schwerer COVID-19-Verläufe anhand einer Kombination von Blut- und Urinwerten

Eine deutsche Studie belegt den Nutzen eines diagnostischen Algorithmus, d. h. einer bestimmten, kombinierten Urin- und Blutanalyse, bei der stationären Aufnahme von COVID-19-Patient*innen. Anhand dieser „einfachen“ Laborparameter kann der Verlauf einer COVID-19-Erkrankung eingeschätzt und Risikopatient*innen können frühzeitig identifiziert werden.

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Teilnehmer*innen für die ambulante COVID-19 RES-Q-HR Studie gesucht

Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) wird aktuell eine neue Studie zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen in der Frühphase der SARS-CoV-2 Infektion und mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 gestartet. Für die frühe Phase der Infektion stehen bisher keine Therapien zur Verfügung. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit von Rekonvaleszentenplasma oder einem Medikament mit der Standardtherapie oder Placebo, die als Kontrollgruppen dienen.

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Immunreaktion gegen Sars-Cov-2 nach Organtransplantation

Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat einen Test entwickelt, der Aufschluss über die Im­munreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patient*innen gibt, die immununterdrückende Medikamente einnehmen müssen. Das ist zum Beispiel nach einer Organtransplantation notwendig. „Wir konnten belegen, dass diese Patienten trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf Sars-Cov-2 erzielen können“, sagt Professorin Dr. Nina Babel, Leiterin des Centrums für Translationale Medizin am Marien-Hospital Herne. Die immununterdrückende Therapie kann mithilfe des Tests während einer Covid-19-Erkrankung individuell angepasst werden.

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Organbefall von SARS-CoV-2 erhöht Risiko für Sterblichkeit und akutes Nierenversagen

Das neuartige Corona-Virus kann sich auch außerhalb der Lunge, zum Beispiel in den Nieren, vermehren. Das haben Forschende des Universitäts­klinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie nachgewiesen, die nun sie in „The Lancet“ veröffentlicht haben. Zugleich beobachtete das Team, dass COVID-19-Patient*innen, bei denen in den Nieren der COVID-19-Erreger nachweisbar ist, ein höheres Risiko für ein akutes Nierenversagen und eine kürzere Überlebenszeit haben.

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Fake News zum Coronavirus kostet Hunderten das Leben

Würden Sie Ihre Corona-Symptome mit Kamelurin oder Bleichmittel kurieren, bloß weil irgendwo irgendjemand behauptet hat, es könnte die Virusinfektion bekämpfen? Wir hoffen, nicht! Eine jetzt im „American Journal of Tropical Medicine and Hygiene“ veröffentlichte Studie zeigt, dass Fehlinformationen – meist durch Verschwörungstheorien und Gerüchten – weltweit hunderten Menschen das Leben gekostet haben.

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Große All-Corona-Care-Studie am LMU Klinikum

Die All-Corona-Care-Studie (ACC-Studie) mit 10.000 Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums ist nicht nur eine der deutschlandweit größten Antikörper-Untersuchungen zu SARS-CoV-2, sondern sie zielt auch darauf ab, zu erfassen, wie groß die Stressbelastung der Mitarbeiter*innen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie war. Aus dieser Studie sollen unter anderem auch Maßnahmen abgeleitet werden, um die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen bei zukünftigen pandemischen Wellen noch besser zu schulen und zu schützen.

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Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können. (s. hier)
Eine Studie zur Validierung dieser ersten Daten wurde bereits angestoßen. Diese Erkenntnis hätte auch eine therapeutische Konsequenz und könnte gezielt COVID-19-Hochrisikopatienten einer prophylaktisch Therapie zuführen und damit Leben retten. „Die Nephrologie leistet mit dieser Studie einen wichtigen Beitrag für die SARS-CoV-2-Erforschung.“ Die Hoffung ist, dass die Ergebnisse vor der prognostizierten zweiten Infektionswelle im Herbst vorliegen.

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Dreiarmige randomisierte Studie zur Behandlung von SARS-CoV2 Infektionen (Covid-19) bei Patienten ohne oder mit chronischer Niereninsuffizienz mit Valsartan oder Placebo

Die in Leipzig unter Leitung von Professor Dr. Joachim Beige initiierte Studie ist aktiv. Da es eine „Studien-App“ geben wird und persönliche Vorstellungen im Prüfzentrum nur ein einziges Mal fünf Tage nach Covid-19 Ausheilung vorgesehen sind, könnten prinzipiell alle, auch örtlich entfernte Patienten über das Leipziger Studienzentrum einbezogen werden.

Wenn Kolleginnen und Kollegen Interesse an einer tieferen Kooperation als eigenes Studienzentrum haben, werden sie gebeten, Professor Dr. Joachim Beige () zu kontaktieren.

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