Schlagwort: Impfung

Hierarchisierung von Risikofaktoren für schwere COVID-19-Erkrankungsverläufe im Kontext der COVID-19-Schutzimpfungen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologisches Bulletin vorab eine interessante Analyse publiziert: “Im zweiten Quartal 2021 ist mit einer Beschleunigung der COVID-19-Impfkampagne in Deutschland durch den Einbezug der niedergelassenen Ärzte und steigende Liefermengen der zugelassenen Impfstoffe zu rechnen. Im Wettlauf mit der dritten Welle sollten die steigenden aber dennoch weiterhin begrenzten Impfstoffmengen effizient eingesetzt werden, um eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden. Die hier dargestellte Rangfolge von Risikofaktoren für einen schweren Verlauf (inkl. Intensivstation-Aufenthalt) bietet eine evidenzbasierte und praxistaugliche Orientierungsmöglichkeit für eine mögliche Aktualisierung der bestehenden Impfrangfolge, die auch im niedergelassenen Bereich einfach eingesetzt werden kann. Die Umsetzung dieser Rangfolge bietet potenziell die Möglichkeit, schwere COVID-19-Erkrankungsverläufe und Überlastungen des Gesundheitswesens im Allgemeinen sowie der Intensivstationen im Besonderen zu verhindern.” Zitiert aus der Publikation.

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DTG: Aktuelle Informationen zu COVID-19 vom 22.02.2021

DIE DTG gibt bekannt: Wegen der Vielzahl von Rückfragen die uns erreicht haben, möchte die DTG nochmals ihre Empfehlung deutlich machen, dass Patienten/-innen in den Wartelisten mit schweren Organschäden sowie Organtransplantierte unter Immunsuppression gegen SARS-CoV-2 so schnell wie möglich geimpft werden sollten. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht immer von einer Wahlmöglichkeit eines Impfstoffes im lokalen Impfzentrum ausgegangen werden kann, sollte dafür der vor Ort verfügbare Impfstoff eingesetzt werden. Eine Beratung und Rücksprache zum Thema Impfung gegen SARS-CoV2 unter Berücksichtigung individueller medizinischer Aspekte mit dem betreuenden Transplantationszentrum wird empfohlen.

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So funktioniert das mit dem Impftermin (…zumindest theoretisch)

Klar, ohne Termin gibt es keine Impfung. Wie man jedoch an einen solchen Termin kommt, ist zunächst einmal dank unseren föderalen Systems von Bundesland zu Bundesland unterschieden. Einfach ist der Griff zum Telefon, doch die Wartezeiten am Telefon sind naturgemäß lang. Manche Bundesländer bieten aber mittlerweile auch die Möglichkeit einer

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Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und haben keinen Nachteil durch eine spätere Impfung

In der zweiten Aktualisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung wird der Stufenplan für die Impfempfehlung näher ausgeführt. Die Priorisierung richtet sich dabei unter anderem nach Risikofaktoren wie Alter oder Vor- und Grunderkrankungen. Menschen mit Diabetes und einem erhöhten HbA1c-Wert werden demnach unabhängig von ihrem Alter und der Unterscheidung zwischen Typ-1 und Typ-2-Diabetes der Personengruppe 3 zugeordnet. Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes, auch wenn sie einen HbA1c-Wert von ≥ 7.5% haben, tragen laut Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Deshalb befürwortet die AGPD diese Patienten nicht zu priorisieren, da sie keinen Nachteil für junge Patientinnen und Patienten sieht, wenn sie wie ihre Altersgenossen später geimpft werden.

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Video zur FAQ-Onlineveranstaltung: Corona-Impfung nach Organtransplantation?

In einer Online-Veranstaltung, die am 2. Februar 2021 stattfand, initiiert von der Stiftung Über Leben, haben Betroffene Antworten von Experten auf ihre wichtigen Fragen rund um das Thema Corona-Impfung für Organtransplantierte erhalten. Organtransplantierte sind durch das Coronavirus besonders gefährdet und können früher eine Impfung erhalten, als Gleichaltrige ohne Vorerkrankung. Jedoch sind viele Patient*­innen und ihre Angehörigen verunsichert: Wie wirkt sich eine Impfung auf den Therapieverlauf bei Organtransplantierten aus? Welche Wirkung können die Impfstoffe auf Menschen mit beeinträchtigtem oder unterdrücktem Immunsystem haben und welcher (zugelassene) Impfstoff ist für diese Risikogruppe am besten geeignet?

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Aktualisierte STIKO-Impfempfehlung gegen COVID-19


Für die Impfung soll einer der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer, COVID-19-Vaccine von Moderna) oder der zugelassene Vektor-basierte Impfstoff (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) verwendet werden. Eine begonnene Impfserie muss mit demselben Produkt abgeschlossen werden. Die beiden mRNA-Impfstoffe werden hinsichtlich Sicher heit und Wirksamkeit als gleichwertig beurteilt. Der COVID-19-Impfstoff von Astra-Zeneca wird aktuell aufgrund der derzeit verfügbaren Daten nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen; zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren liegen bisher keine ausreichenden Daten vor. Abgesehen von dieser Einschränkung wird dieser Impfstoff ebenfalls als geeignet zum Individual-schutz und zur Bekämpfung der Pandemie angesehen. Direkte Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen Impfstoffen fehlen.

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Viele Menschen mit Diabetes erhalten nun früher als geplant eine Corona-Impfung

Eine Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) aus dem Dezember 2020 regelt, wer in Deutschland wann ein Anrecht auf eine Corona-Impfung hat. Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse soll nun die Priorisierung verändert werden und Menschen mit Diabetes (unabhängig vom jeweiligen Typ) oder bestimmten anderen Vorerkrankungen sollen früher als bislang vorgesehen gegen Corona geimpft werden können. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Änderung, da Menschen mit der chronischen Stoffwechselerkrankung bei einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf der Erkrankung COVID-19 erleiden.

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DGfN launcht Impfkampagne: Eine SARS-COV-2-Infektion stellt für Dialysepatienten ein besonders hohes Risiko dar

Mit der Kampagne „Fair denken! Denn die Impfung schützt uns alle“ möchte die DGfN bei Dialysepatientinnen/-patienten, beim Pflegepersonal in nephrologischen Zentren sowie den behandelnden Ärztinnen/Ärzten für eine hohe Impfbereitschaft werben. Dialysepatienten sind wie kaum eine andere Patientengruppe durch die Viruserkrankung gefährdet und müssen an drei Tagen pro Woche zur Behandlung in ein Dialysezentrum kommen, können sich also nicht isolieren. Die DGfN hält es daher für dringend erforderlich, Dialysepatienten bei der Impfung zu priorisieren, und bittet die Gesundheitsministerien der Länder, die Öffnungsklausel in der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung“ entsprechend zu nutzen.

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ÖGN Stellungnahme zur Corona (COVID-19)-Schutzimpfung

Das Nationale Impfgremium hat Patient*innen mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (eGFR < 45 ml/min), Dialysepatient*innen und Empfänger*innen von Nierentransplantaten sowie andere Patient*innen unter laufender Immunsuppression als Personen mit besonders hohem Risiko identifiziert und empfohlen, diese mit hoher Priorität zu impfen.

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Zuteilung von COVID-19-Impfstoffen

Dialysepatienten können nun auch mit höchster Priorität geimpft werden!
Die DGfN hat sich bei der STIKO und auf politischer Ebene dafür stark gemacht, dass Dialysepatientinnen und -patienten aufgrund ihrer Vulnerabilität bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 zur Gruppe mit höchster Impfpriorisierung zählen. Am 8. Januar 2021 wurde lt. STIKO dank „Hinweisen der DGfN und weiterer Fachgesellschaften“ eine Öffnung der Priorisierungskategorien in die Empfehlungen zur Impfung gegen Covid-19 aufgenommen.

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