Schlagwort: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie – DGfN

DGfN launcht Impfkampagne: Eine SARS-COV-2-Infektion stellt für Dialysepatienten ein besonders hohes Risiko dar

Mit der Kampagne „Fair denken! Denn die Impfung schützt uns alle“ möchte die DGfN bei Dialysepatientinnen/-patienten, beim Pflegepersonal in nephrologischen Zentren sowie den behandelnden Ärztinnen/Ärzten für eine hohe Impfbereitschaft werben. Dialysepatienten sind wie kaum eine andere Patientengruppe durch die Viruserkrankung gefährdet und müssen an drei Tagen pro Woche zur Behandlung in ein Dialysezentrum kommen, können sich also nicht isolieren. Die DGfN hält es daher für dringend erforderlich, Dialysepatienten bei der Impfung zu priorisieren, und bittet die Gesundheitsministerien der Länder, die Öffnungsklausel in der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung“ entsprechend zu nutzen.

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Zuteilung von COVID-19-Impfstoffen

Dialysepatienten können nun auch mit höchster Priorität geimpft werden!
Die DGfN hat sich bei der STIKO und auf politischer Ebene dafür stark gemacht, dass Dialysepatientinnen und -patienten aufgrund ihrer Vulnerabilität bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 zur Gruppe mit höchster Impfpriorisierung zählen. Am 8. Januar 2021 wurde lt. STIKO dank „Hinweisen der DGfN und weiterer Fachgesellschaften“ eine Öffnung der Priorisierungskategorien in die Empfehlungen zur Impfung gegen Covid-19 aufgenommen.

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DGfN stellt sich gegen das Positionspapier der KBV und hinter die politisch angeordneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung

Vergangene Woche hatte die KBV und mit ihr zahlreiche ärztliche Berufsverbände – einige sollen sich zwischenzeitlich bereits distanziert haben – die harten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit einem Teil-Lockdown beginnend ab dem 2. November angezweifelt.
Aus Sicht der DGfN ist es bedauerlich und irritierend, dass gerade aus der Ärzteschaft Zweifel an der Notwendigkeit der verordneten Maßnahmen gestreut werden, was Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker ist und zur weiteren Verunsicherung der Bevölkerung beiträgt.

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SARS-CoV-2 geht an die Nieren – welche therapeutischen Konsequenzen sind zu ziehen?

Eine aktuelle Studie zeigt: Das neuartige Coronavirus geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren. Viele Patienten weisen bereits zu Beginn einer COVID-19-Erkrankung Urinauffälligkeiten auf, bei schweren Verläufen entwickelt sich oft ein ein akutes Nierenversagen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plädiert für eine interdisziplinäre Betreuung und nephrologische Nachsorge von COVID-19-Patienten mit Nierensymptomen.

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Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können. (s. hier)
Eine Studie zur Validierung dieser ersten Daten wurde bereits angestoßen. Diese Erkenntnis hätte auch eine therapeutische Konsequenz und könnte gezielt COVID-19-Hochrisikopatienten einer prophylaktisch Therapie zuführen und damit Leben retten. „Die Nephrologie leistet mit dieser Studie einen wichtigen Beitrag für die SARS-CoV-2-Erforschung.“ Die Hoffung ist, dass die Ergebnisse vor der prognostizierten zweiten Infektionswelle im Herbst vorliegen.

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Dreiarmige randomisierte Studie zur Behandlung von SARS-CoV2 Infektionen (Covid-19) bei Patienten ohne oder mit chronischer Niereninsuffizienz mit Valsartan oder Placebo

Die in Leipzig unter Leitung von Professor Dr. Joachim Beige initiierte Studie ist aktiv. Da es eine „Studien-App“ geben wird und persönliche Vorstellungen im Prüfzentrum nur ein einziges Mal fünf Tage nach Covid-19 Ausheilung vorgesehen sind, könnten prinzipiell alle, auch örtlich entfernte Patienten über das Leipziger Studienzentrum einbezogen werden.

Wenn Kolleginnen und Kollegen Interesse an einer tieferen Kooperation als eigenes Studienzentrum haben, werden sie gebeten, Professor Dr. Joachim Beige () zu kontaktieren.

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