Schlagwort: 3. Impfung

Verbesserung der Impfantwort durch SARS-CoV-2 – Boosterimpfungen bei Transplantierten

Nach Verabreichung von zwei Dosen von mRNA-Vakzinen ist die Antikörperantwort in der Normalbevölkerung sehr gut, sie ist aber bei Transplantierten nicht robust, wie die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) in ihrem Newsletter Anfang August beschrieben hat. Mittlerweile liegen Daten von Transplantierten nach einer dritten und vierten Impfung vor. Diese zeigen ein verbessertes Ansprechen nach einer dritten Impfung verbunden mit einem Ansprechen in weiteren 63% der Fälle, bei Erkrankten mit niedrigtitrigem Impfansprechen nach der dritten Dosis mit einer Boosterung zu hochpositiven Antikörpertitern.

hier geht's weiter...

Bei einigen Nierenkranken reicht der Schutz der ersten beiden SARS-CoV-2-Impfungen nicht aus

Die regelmäßige Einnahme von Immunsuppressiva kann verhindern, dass sich ausreichend Antikörper bilden. Mediziner empfehlen Antikörpertest und plädieren für dritte Impfung von Risikogruppen. Sächsische Studie soll Wirkung der dritten Impfung belegen. Bis Ende 2022 werden Daten ausgewertet.
 
Nierentransplantierte Patientinnen und Patienten müssen auch weiterhin vorsichtig sein sowie auf Abstand- und Hygieneregeln zum Infektionsschutz achten. Dies gilt auch, wenn sie bereits zwei Mal geimpft sind. Das hat eine Auswertung von Patientendaten aus 26 sächsischen Dialysezentren ergeben. Mit dem Beginn der Pandemie hatten alle Dialysezentren ein Netzwerk unter Leitung von Prof. Christian Hugo, Leiter Nephrologie in der Medizinischen Klinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, gebildet und begonnen, Dialysepatientinnen und -patienten, Nierentransplantierte sowie medizinisches Personal in den Zentren zu beobachten. Die kürzlich in „The Lancet Regional Health“ publizierten Zahlen belegen nicht nur ein höheres Risiko der Betroffenen, an einer Covid-19-Infektion schwer zu erkranken und an den Folgen zu sterben. „Wir sehen auch, dass immunsupprimierte Patientinnen und Patienten eine deutlich eingeschränktere Immunantwort auf die Impfung zeigen“, sagt Prof. Hugo. Deshalb sollten Betroffenen den Antikörperstatus testen lassen und gegebenenfalls eine dritte Impfung erfolgen.

hier geht's weiter...

Chronisch Nierenkranke: SARS-CoV-2-Impfung ist im Moment noch kein „Freifahrtschein“

Eine aktuelle Studie [1], die in Deutschland durchgeführt wurde, zeigt, dass das Impfansprechen bei nierentransplantierten, immunsupprimierten Menschen deutlich vermindert war: Je mehr immunsuppressive Medikamente sie einnahmen, desto schwächer war die Impfantwort. Dialysepatient:innen zeigten nach zweimaliger Impfung eine bessere Immunantwort, aber dennoch mahnen die Expertinnen und Experten auch sie zur Vorsicht

hier geht's weiter...