Aktuelle Informationen zu COVID-19 aus den Bereichen Nephrologie, Transplantation und Diabetologie

VLK fordert mehr Fakten über Ansteckungswege bei Mitarbeiterinfektionen mit dem Coronavirus

Bei der jetzt anlaufenden Rückkehr in den Normalbetrieb dürfen wir nicht übersehen, dass es für Mitarbeiter im Gesundheitsdienst weiter ein signifikantes Ansteckungsrisiko gibt. Ärzte und Pflegekräfte sowie Mitarbeiter des Rettungsdienstes infizieren sich nach den Zahlen des Robert Koch Instituts (RKI) weiter überdurchschnittlich oft mit SARS-CoV-2. Aktuell sind es täglich immer noch ca. 100 Mitarbeiter bundesweit. Das entspricht ca. 15 Prozent aller Neuinfektionen. Wir wissen aber zu wenig über die Umstände dieses Infektionsgeschehens. Um das Risiko und gezielte Schutzmaßnahmen besser beurteilen zu können, ist das aber zwingend erforderlich.

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Drastischer Rückgang von Facharztbesuchen seit März bringt Risikopatienten in Gefahr

In der Hochphase der Corona-Pandemie in Deutschland ist die Zahl der Facharztbesuche massiv zurückgegangen. In einer bundesweiten Umfrage des NDR äußerten Vertreter von Berufsverbänden, Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen die Sorge, der Ausfall von Terminen könne zu teils lebensbedrohlichen Verschlechterungen der Gesundheit der Patienten geführt haben. Kardiologen und Onkologen melden für ihre Patienten, die in der Regel zu einer Risikogruppe gehören, Rückgänge der Termine zwischen 30 und 50 Prozent.

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DGIIN-Stellungnahme: Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege prekärer denn je

Durch die aktuelle Corona-Pandemie erhält die Intensivpflege mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung als systemrelevante Berufsgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) weist darauf hin, dass Applaus allein jedoch nicht ausreicht. „Die Situation ist teils grenzwertig und wir brauchen langfristige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Intensivpflege“, betont Carsten Hermes, Sprecher der Sektion Pflege der DGIIN. Die Sektion Pflege der DGIIN hat jetzt eine aktuelle Stellungnahme zur Situation der Intensivpflege in Deutschland veröffentlicht.

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Covid-19-Lungentransplantation erstmals in Europa erfolgreich in Wien

An der MedUni Wien/AKH Wien ist am vergangenen Montag erstmals in Europa an einem Covid-19-Erkrankten eine Lungentransplantation durchgeführt worden. Die 45-jährige Patientin wäre aufgrund eines schweren Lungenversagens sonst nicht mehr zu retten gewesen. Der Eingriff war daher dringend notwendig, aber auch höchstkompliziert. Die Kärntnerin ist eine knappe Woche danach auf dem Weg der Besserung.

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Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet die Zahlen von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.: Stand 21. Mai 2020 wurden 12.140 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 19 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf.

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Videoschulungen unterstützen Menschen mit Diabetes

Menschen mit Diabetes stellen unter bestimmten Umständen eine Risikogruppe für Covid-19 dar. Erste Studien geben Hinweise darauf, dass eine Covid-19-Erkrankung bei Diabetes einen ungünstigeren Verlauf nehmen kann. Ein prinzipiell veränderbarer Risikofaktor betrifft erhöhte Glukosewerte, die das Immunsystem schwächen. Um Patientinnen und Patienten bei der Umsetzung der Therapie mit dem Ziel einer besseren Glukoseeinstellung zu unterstützen, gibt es in den KV-Bezirken Nordrhein, Westfalen-Lippe, Niedersachsen und mit Einschränkungen in Rheinland-Pfalz Ausnahmeregelungen für eine Videoschulung statt der üblichen Präsenzgruppenschulung.

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SARS-CoV-2 geht an die Nieren – welche therapeutischen Konsequenzen sind zu ziehen?

Eine aktuelle Studie zeigt: Das neuartige Coronavirus geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren. Viele Patienten weisen bereits zu Beginn einer COVID-19-Erkrankung Urinauffälligkeiten auf, bei schweren Verläufen entwickelt sich oft ein ein akutes Nierenversagen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plädiert für eine interdisziplinäre Betreuung und nephrologische Nachsorge von COVID-19-Patienten mit Nierensymptomen.

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Galerie: Künstler zu COVID-19

"#StayHomeSaveLives" von Celia Calle
Die Vereinten Nationen haben eine weltweite Kampagne ins Leben gerufen, in der die Künstler aufgefordert werden, ihre kreativen Arbeiten einzureichen, die dazu beitragen sollen, während dieser Pandemie eine wichtige und vereinheitlichende Botschaft zu vermitteln. Tausende von Kreativen aus der ganzen Welt haben ihre Werke großzügig für dieses ganz besondere Projekt eingereicht.

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Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung aufgrund der COVID-19-Epidemie: Rückkehr zur regulären Patientenversorgung ab dem 1. Juni

Die befristete Sonderregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte ist nach derzeitiger Einschätzung der Gefährdungslage letztmalig bis einschließlich 31. Mai 2020 verlängert worden. Ab dem 1. Juni 2020 gilt dann wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist, eine körperliche Untersuchung notwendig ist.

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