Aktuelle Informationen zu COVID-19 aus den Bereichen Nephrologie, Transplantation und Diabetologie

Corona-App: Nutzungspflicht für Arbeitnehmer_innen?

Die Corona-Warn-App steht nun zum Download bereit. Die Installation auf dem Smartphone ist für Bürgerinnen und Bürger freiwillig. Können aber Unternehmen ihre Arbeitnehmer_innen zur Nutzung verpflichten und verlangen, den Arbeitgeber bei einem Alarm zu informieren? Und müssen Arbeitnehmer_innen dann zu Hause bleiben? Und wer zahlt in einem solchen Fall das Gehalt? Dr. Michael Fuhlrott, Arbeitsrechtler und Professor an der Hochschule Fresenius, erläutert die rechtlichen Vorgaben.

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COVID-19 als Berufskrankheit: DIVI und DGUV informieren zu Voraussetzungen sowie Versicherungsleistungen

Was viele Beschäftigte im Gesundheitswesen nicht wissen: Die COVID-19-Erkrankung von Mitarbeitern im Gesundheitsdienst kann als Berufskrankheit anerkannt werden. Doch welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, wer ist versichert und welche Leistungen werden gezahlt? Das erläutern der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) jetzt in einer gemeinsamen Information für Betriebe und Beschäftigte.

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MHH bietet sichere Transplantationen trotz Corona

„Für mich war eigentlich nur wichtig: leben oder sterben. Corona stand dabei völlig im Hintergrund.“ Das berichtet Marion L., die wegen einer schweren Leberzirrhose unbekannter Ursache im Januar 2020 für eine Transplantation gelistet wurde und Anfang Mai an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) transplantiert worden ist. „Mein Mann hatte eher Bedenken, dass ich mich im Krankenhaus infizieren könnte. Für mich war das nicht wichtig. Wichtig war für mich die Transplantation.“ Marion L. ging es zum Zeitpunkt der Transplantation sehr schlecht. Sie hatte Wasser im Bauch, Schlafstörungen und konnte sich kaum bewegen. Heute, nur vier Wochen später, geht es ihr hervorragend. „Von der Operation zwickt es noch ein wenig hier und da, ansonsten fühle ich mich super. Ich hätte nie gedacht, dass das so gut läuft!“

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Covid-19-Pandemie fordert Gewebespende und Patientenversorgung mit lebenswichtigen Gewebetransplantaten heraus

Die Covid-19-Pandemie hat den regulären Klinikbetrieb stillstehen lassen. Auch viele Gewebe- und insbesondere Augenhornhauttransplantationen mussten verschoben werden. Mit der sukzessiven Wiederaufnahme von elektiven Transplantationen ist für Patienten eine rasche Versorgung mit Gewebetransplantaten wichtig. Anlässlich des Tags der Organspende am 06. Juni macht die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) auf die dringend benötigten Gewebespende aufmerksam.

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On­line-Be­fra­gung zur CO­VID-19: Wel­che Rol­le spielt der Le­bens­stil?

Das Studienzentrum Diabetes des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München führt eine neue Online-Studie durch. Die Studie „Untersuchung des Einflusses von Lebensstilfaktoren auf die Schwere einer akuten COVID-19-Erkrankung und deren mittelfristige Folgen“, kurz LIFE & COVID, geht der Fragestellung nach, inwieweit sich der Lebensstil auf den Verlauf von COVID-19 auswirkt.

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Virtueller Organspendelauf vom 1. bis 6. Juni 2020


Am Montag, 1. Juni, startet der 9. Takeda Organspendelauf der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Das Besondere: Der Lauf findet in diesem Jahr aufgrund der Entwicklungen rund um die SARS-CoV2-Pandemie virtuell statt. Die Organisatoren möchten damit zusammen mit allen Teilnehmern eine Woche lang die Botschaft „Organspende rettet Leben“ online transportieren. Dafür nutzen sie die Website www.organspendelauf.de sowie die Reichweite der Sozialen Netzwerke. Unterstützt werden die Teilnehmer von prominenten Persönlichkeiten. Schlagerstar Roland Kaiser, Fußballlegende Felix Magath und die Moderatorin Verona Pooth machen sich stark für den Organspendelauf.

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USA: Übermittelte COVID-19-Fälle – Infektionen und Todesfälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen

Daten wurden von 1.327.266 Personen erhoben, wobei der Status des Gesundheitspersonals nur für 282.366 (21,3%) Personen verfügbar war. Für die 62.344 COVID-19-Fälle beim Personal in medizinischen Einrichtungen war der Todesstatus nur für 35.460 (56,9%) verfügbar.

gesamt 62.344
darunter Todesfälle 291
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Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet die Zahlen von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:
Stand 26. Mai 2020 wurden 12.495 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 20 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf.

gesamt 12.495
hospitalisiert 537
verstorben 20
genesen (Schätzung) 12.100
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