Aktuelle Informationen zu COVID-19 aus den Bereichen Nephrologie, Transplantation und Diabetologie

Corona fordert Todesopfer unter Pflegekräften

Fast 10 Prozent aller in Deutschland positiv auf COVID-19 getesteten Personen sind Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ärztlichen Praxen oder Unterkünften für Obdachlose oder Asylsuchende. Insgesamt handelt es sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts um fast 27.000 Personen. 1.162 wurden im Krankenhaus aufgrund ihrer COVID-19-Infektion stationär behandelt. 63 von ihnen sind verstorben.

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Verein ChronischKrank® Österreich: Montag, 21. September 2020, Live-Diskussion mit BMin Christine Aschbacher

Am Montag, den 21. September 2020, trifft gegen 16:30 Uhr der Vereins-Obmann Mag. Jürgen Holzinger, die österreichische Bundesministerin Christine Aschbacher und interviewt diese zu Themen rund um Corona, Familienbeihilfe und die Situation am Arbeitsmarkt.

Es werden Fragen live diskutiert:

  • Verlängerung der Freistellung – vielleicht bis zum Impfstoff?
  • Die Freistellung als Ursache für Kündigungen – die Hochrisikogruppe ist verängstigt!
  • Thema Homeoffice – wo ist der rechtliche Rahmen?
  • Arbeitsvermittlung und Hochrisikogruppe – steht die eigene Gesundheit über der Arbeitsvermittlung?
  • Und vieles mehr!

Das Interview wird live auf Facebook übertragen!

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Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet die Zahlen von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:
Stand 14. September 2020 wurden 15.555 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 23 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf.

gesamt 15.555
hospitalisiert 684
verstorben 23
genesen (Schätzung) 15.200
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RKI: Empfehlungen zur saisonalen Influenzaimpfung für die Influenzasaison 2020/21 in Anbetracht der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Die Gruppen, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben, sind bei Influenza und COVID-19 sehr ähnlich: insbesondere ältere Menschen ab 60 Jahren/hochaltrige Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen. Diesen Menschen wird auch eine Influenza-Impfung empfohlen, die Impfquoten sind jedoch seit Jahren zu niedrig. Gerade im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist eine hohe Influenza-Impfquote bei Risikogruppen essentiell, um in der Grippewelle schwere Influenza-Verläufe zu verhindern und Engpässe in Krankenhäusern (u.a. bei Intensivbetten, Beatmungsplätzen) zu vermeiden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) kommt zu dem Schluss, dass zum Schutz der Menschen und zur Entlastung des Gesundheitssystems der größte Effekt mit den verfügbaren Grippeimpfstoffen erzielt werden kann, wenn die Impfquoten – entsprechend der STIKO-Empfehlungen – vor allem bei Risikogruppen erheblich gesteigert werden können.

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Bei Diabetes Typ 1 oder Typ 2 frühzeitig gegen Grippe-Viren impfen

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt Menschen mit Diabetes mellitus, sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen. Denn Menschen mit einer chronischen Erkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Grippeinfektionen. Zudem verläuft eine Virusgrippe bei ihnen häufig schwerer. Darüber hinaus liegen bislang keine Daten dazu vor, wie sich eine gleichzeitige Infektion mit Influenza und dem SARS-CoV-2-Virus auswirkt. Gegen Influenza-Viren wird idealerweise im Herbst geimpft. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes daher, sich nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt möglichst bald immunisieren zu lassen.

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Auswirkungen von COVID-19 auf Diabetes-Patienten

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) untersucht mittels eines Registers die Ursachen für das erhöhte Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufs bei Menschen mit Diabetes mellitus. Das Projekt wird unter anderem von Boehringer Ingelheim unterstützt. Durchgeführt wird die Studie unter der Leitung von Expertinnen und Experten der Universitäten Innsbruck und Graz.

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Erste Zahlen: Hatte der COVID-19-Lock Down Einfluss auf die Diabetes-Erkrankungsrate bei Kindern und Jugendlichen?

Nach Katastrophen wie dem Gau im Kernkraftwerk Tschernobyl 1986 und dem Erdbeben in Los Angeles 1994 stiegen die Neuerkrankungen für Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen deutlich an. Ob sich die Corona-Pandemie ähnlich dramatisch auf die hiesige Erkrankungsrate ausgewirkt haben, oder der Lock Down sogar Virusinfekte verringert und dadurch die Erkrankungsrate gesenkt haben könnte, gingen nun Autoren eines Short-Reports im Fachjournal „Diabetes Care“ nach. „Denn nicht nur Stress gilt als Risikofaktor für Diabetes Typ 1. Auch Virusinfekte können die Stoffwechselerkrankung mit verursachen“, erklärt Professor Dr. med. Andreas Neu, Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). 

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Können textile Gesichtsmasken die Übertragung von SARS-CoV-2 reduzieren?

Nephrologen aus mehreren Erdteilen unter Leitung der kanadischen McMaster University und des schwedischen Karolinska Institutet haben sich mit der Frage beschäftigt, ob textile Stoffmasken vor der Übertragung von SARS-CoV-2 schützen können. Hierzu wurde eine weltweite Literaturrecherche durchgeführt. Die Forschergruppe, zu der auch KfH-Mitarbeiter gehören, identifizierte 25 veröffentlichte Artikel, in denen die Filtrationseigenschaften von Tuchgewebe bzw. textilen Gesichtsmasken aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen untersucht wurden.

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Covid-19: Deutschlandweite Studie zur psychischen Belastung im Gesundheitswesen – Pflegekräfte besonders betroffen

Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten im Gesundheitswesen hat, zeigt die erste deutschlandweite Studie der Augsburger Universitätsmedizin. Trotz hoher psychischer Belastung – gerade beim Pflegepersonal – gibt es Zufriedenheit mit den Eindämmungsmaßnahmen, die von Krankenhäusern und dem Staat ergriffen wurden. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience veröffentlicht (Open Access).

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