Kategorie: blog-news

Mehr Corona-Tote durch schlechte Mundhygiene

Eine neue britische Studie belegt, dass Menschen mit geschwollenem oder blutendem Zahnfleisch ein um bis zu 70 % höheres Risiko haben, an einer COVID-19 Infektion zu versterben. Das zeigt, wie wichtig eine gesunde Mundhöhle im Kampf gegen das Virus ist. Schon lange betonen Zahnmediziner Prof. Roland Frankenberger (Universität Marburg) und Diabetologe Prof. Andreas Pfützner (Pfützner Science & Health Institute, Mainz) die Wichtigkeit der oralen Immunkompetenz, auch im Rahmen der Pandemie. Mit ihrer Allianz für die orale Immunkompetenz vernetzt die MundgesundheitsStiftung (DMS) Experten vor Ort, Industrie und Verbände, um unnötige schwere Verläufe oder Todesfälle von Menschen mit COVID-19 zu verhindern.

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Teilnehmer*innen für die ambulante COVID-19 RES-Q-HR Studie gesucht

Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) wird aktuell eine neue Studie zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen in der Frühphase der SARS-CoV-2 Infektion und mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 gestartet. Für die frühe Phase der Infektion stehen bisher keine Therapien zur Verfügung. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit von Rekonvaleszentenplasma oder einem Medikament mit der Standardtherapie oder Placebo, die als Kontrollgruppen dienen.

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Zuteilung von COVID-19-Impfstoffen

Dialysepatienten können nun auch mit höchster Priorität geimpft werden!
Die DGfN hat sich bei der STIKO und auf politischer Ebene dafür stark gemacht, dass Dialysepatientinnen und -patienten aufgrund ihrer Vulnerabilität bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 zur Gruppe mit höchster Impfpriorisierung zählen. Am 8. Januar 2021 wurde lt. STIKO dank „Hinweisen der DGfN und weiterer Fachgesellschaften“ eine Öffnung der Priorisierungskategorien in die Empfehlungen zur Impfung gegen Covid-19 aufgenommen.

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Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet die Zahlen von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:
Stand 11. Januar 2021 wurden 50.237 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 46 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf.

gesamt 50.237
hospitalisiert 1.543
verstorben 46
genesen (Schätzung) 46.000
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Kostenlose Verteilung von FFP2-Schutzmasken: DDG fordert Berücksichtigung aller Menschen mit Diabetes mellitus

Zum besseren Schutz der Risikogruppen stellt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) seit Mitte Dezember 2020 kostenlose FFP2-Masken für besonders vulnerable Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Berücksichtigt werden zunächst alle über 60-Jährigen sowie Menschen mit Vorerkrankungen und Risikoschwangerschaften. Auch Menschen mit Diabetes Typ 2, die häufig an Vor-, Begleit- und Folgeerkrankungen leiden, profitieren davon. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt die Maßnahme der Bundesregierung. Zugleich bekräftigt sie erneut ihre im Dezember veröffentlichte Stellungnahme, dass die Verteilung nicht auf einen Diabetestyp begrenzt bleiben dürfe, sondern allen Diabetespatienten zugutekommen müsse. Denn auch Betroffene anderer Diabetestypen, wie dem Diabetes mellitus Typ 1, fallen unter Umständen in den Risikobereich für einen schweren COVID-19-Verlauf.

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Nierenschwäche: Oft zu spät erkannt und großes Risiko in der COVID-19-Pandemie

Professor Banas (Foto: © UKR/Martin Meyer)Nierenleiden werden noch immer zu spät diagnostiziert. Dabei ließe sich der Verlust der Nierenfunktion oftmals deutlich verzögern, wenn die Probleme rechtzeitig erkannt würden. Universitätsprofessor Dr. Bernhard Banas, Direktor der Klinik für Nieren- & Hochdruckerkrankungen am Caritas-Kran­kenhaus St. Josef und Leiter der Abteilung für Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg, rät deshalb: „Nehmen Sie Vorsorgeuntersuchungen auch jetzt wahr, denn Nierenkranke haben ein besonders hohes Risiko, an COVID-19 zu versterben.“

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Ein unbehandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe

Bereits in der ersten Welle der SARS-CoV-2-Pandemie wurde Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) als Risikofaktor für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe vermutet. Eine aktuelle Publikation verbessert die Datenlage und zeigt, dass eine unbehandelte Bluthochdruckerkrankung mit einem höheren Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einhergeht. Die medikamentöse Bluthochdrucktherapie mit sogenannten ACE-Hemmern schien hingegen das Risiko für schwere entzündliche Verläufe der Viruserkrankung zu senken.

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Die richtige Einordnung von Schnelltests

Die Corona-Pandemie hat die Statistik als Wissenschaft ins Rampenlicht geholt. So sollen unzählige Analysen, Kurven und Kennziffern dabei helfen, die Pandemie zu erklären und politische Maßnahmen zu begründen. Das gelingt nicht immer gut. Denn viele dieser Analysen vermitteln den Eindruck, man wisse genau, wo wir gerade in der Pandemie stehen und wie sie sich entwickelt. Aber unser Wissen hat in weiten Teilen bestenfalls den Charakter von Leitplanken – es grenzt ab, wo unser Nicht-Wissen beginnt, ist aber keinesfalls so präzise, wie es die exakt verlaufenden Kurven glauben lassen.

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EMA empfiehlt ersten COVID-19-Impfstoff zur Zulassung in der EU

Die EMA hat die Erteilung einer bedingten Marktzulassung für den von BioNTech und Pfizer entwickelten Impfstoff Comirnaty zur Vorbeugung der Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19) bei Menschen ab 16 Jahren empfohlen. Das wissenschaftliche Gutachten der EMA ebnet den Weg für die erste Marktzulassung eines COVID-19-Impfstoffs in der EU durch die Europäische Kommission, mit allen damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen, Kontrollen und Verpflichtungen.

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