Autor: Diatraprof

DTG: Aktuelle Informationen zu COVID-19 vom 22.02.2021

DIE DTG gibt bekannt: Wegen der Vielzahl von Rückfragen die uns erreicht haben, möchte die DTG nochmals ihre Empfehlung deutlich machen, dass Patienten/-innen in den Wartelisten mit schweren Organschäden sowie Organtransplantierte unter Immunsuppression gegen SARS-CoV-2 so schnell wie möglich geimpft werden sollten. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht immer von einer Wahlmöglichkeit eines Impfstoffes im lokalen Impfzentrum ausgegangen werden kann, sollte dafür der vor Ort verfügbare Impfstoff eingesetzt werden. Eine Beratung und Rücksprache zum Thema Impfung gegen SARS-CoV2 unter Berücksichtigung individueller medizinischer Aspekte mit dem betreuenden Transplantationszentrum wird empfohlen.

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So funktioniert das mit dem Impftermin (…zumindest theoretisch)

Klar, ohne Termin gibt es keine Impfung. Wie man jedoch an einen solchen Termin kommt, ist zunächst einmal dank unseren föderalen Systems von Bundesland zu Bundesland unterschieden. Einfach ist der Griff zum Telefon, doch die Wartezeiten am Telefon sind naturgemäß lang. Manche Bundesländer bieten aber mittlerweile auch die Möglichkeit einer

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Mal was anderes: American Kidney Fund mobilisiert Katastrophenhilfe-Programm zur Unterstützung von Dialyse- und Post-Transplantationspatienten in der texanischen Wintersturm-Krise

Der American Kidney Fund (AKF) unterstützt Dialyse- und Post-Transplantationspatienten in Texas, die aufgrund von Stromausfällen und überlasteten und eingefrorenen Wassersystemen im Bundesstaat in eine extreme Krise geraten sind. AKF hat sein Disaster Relief Program aktiviert, um Nierenpatienten, die von dem Wintersturm betroffen sind, mit Soforthilfegeldern zu unterstützen. Das AKF-Katastrophenhilfsprogramm ist landesweit das einzige Schnellhilfesystem, das Dialyse- und frisch transplantierten Patienten finanzielle Soforthilfe bietet.

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Wieviel Neandertaler steckt in Dir? Neandertaler-Genvarianten können das Risiko für schwere Covid-19 Verläufe sowohl erhöhen als auch verringern

Letztes Jahr entdeckten Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Karolinska Institutet in Schweden, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben. Nun beschreiben dieselben Forscher in einer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Studie, dass Neandertaler nicht nur schädliche sondern auch schützende Varianten zu unserem Genom beigesteuert haben.

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Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und haben keinen Nachteil durch eine spätere Impfung

In der zweiten Aktualisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung wird der Stufenplan für die Impfempfehlung näher ausgeführt. Die Priorisierung richtet sich dabei unter anderem nach Risikofaktoren wie Alter oder Vor- und Grunderkrankungen. Menschen mit Diabetes und einem erhöhten HbA1c-Wert werden demnach unabhängig von ihrem Alter und der Unterscheidung zwischen Typ-1 und Typ-2-Diabetes der Personengruppe 3 zugeordnet. Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes, auch wenn sie einen HbA1c-Wert von ≥ 7.5% haben, tragen laut Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Deshalb befürwortet die AGPD diese Patienten nicht zu priorisieren, da sie keinen Nachteil für junge Patientinnen und Patienten sieht, wenn sie wie ihre Altersgenossen später geimpft werden.

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Video zur FAQ-Onlineveranstaltung: Corona-Impfung nach Organtransplantation?

In einer Online-Veranstaltung, die am 2. Februar 2021 stattfand, initiiert von der Stiftung Über Leben, haben Betroffene Antworten von Experten auf ihre wichtigen Fragen rund um das Thema Corona-Impfung für Organtransplantierte erhalten. Organtransplantierte sind durch das Coronavirus besonders gefährdet und können früher eine Impfung erhalten, als Gleichaltrige ohne Vorerkrankung. Jedoch sind viele Patient*­innen und ihre Angehörigen verunsichert: Wie wirkt sich eine Impfung auf den Therapieverlauf bei Organtransplantierten aus? Welche Wirkung können die Impfstoffe auf Menschen mit beeinträchtigtem oder unterdrücktem Immunsystem haben und welcher (zugelassene) Impfstoff ist für diese Risikogruppe am besten geeignet?

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Alle Corona-Viren in einer Dose

Cola-Dose
Der Mathematiker Kit Yates, University of Bath/Großbritannien, hat berechnet, dass aktuell weltweit alle Sars-CoV-2-Viren in eine Limo-Dose passen. Für diese Berechnung flossen folgende Merkmale ein: Größe von Sars-CoV-2 – ein einzelnes Coronavirus misst im Durchmissen zwischen 60 und 140 Nanometer -, Virenanzahl bei einem infizierten Menschen, Zahl der Infizierten.
Wenn jetzt nun noch jemand käme, die Dose auf ex austrinken und auf nimmerwiedersehen verschwinden würde, wäre das doch toll…

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Aktualisierte STIKO-Impfempfehlung gegen COVID-19


Für die Impfung soll einer der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer, COVID-19-Vaccine von Moderna) oder der zugelassene Vektor-basierte Impfstoff (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) verwendet werden. Eine begonnene Impfserie muss mit demselben Produkt abgeschlossen werden. Die beiden mRNA-Impfstoffe werden hinsichtlich Sicher heit und Wirksamkeit als gleichwertig beurteilt. Der COVID-19-Impfstoff von Astra-Zeneca wird aktuell aufgrund der derzeit verfügbaren Daten nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen; zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren liegen bisher keine ausreichenden Daten vor. Abgesehen von dieser Einschränkung wird dieser Impfstoff ebenfalls als geeignet zum Individual-schutz und zur Bekämpfung der Pandemie angesehen. Direkte Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen Impfstoffen fehlen.

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Erst Corona und dann zuckerkrank?

SARS-CoV-2 befällt viele Organe. Schwere Verläufe von COVID-19 betreffen nicht nur die Atemwege, den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem, sondern auch den Stoffwechsel. Forschende der Ulmer Universitätsmedizin konnten nun in einer Studie nachweisen, dass SARS-CoV-2 bei gravierenden Krankheitsverläufen die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse infiziert. Dies erklärt möglicherweise das Auftreten von Diabetes-ähnlichen Krankheitssymptomen von COVID-19-Patienten sowie die Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels bei coronakranken Diabetikern.

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Parodontitis – Risikofaktor für schweren COVID-19-Verlauf

Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Parodontitis und einem schweren COVID-19-Verlauf. Demnach haben COVID-19-Patienten mit Parodontitis ein höheres Risiko für die Aufnahme auf Intensivstation, die Notwendigkeit einer unterstützten Beatmung und sogar einen tödlichen Ausgang der Erkrankung, als parodontal gesunde COVID-19-Patienten. Damit unterstreicht diese Studie die Bedeutung der parodontalen Gesundheit hinsichtlich der Prävention und möglicherweise sogar des Managements von COVID-19-Komplikationen.

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