Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:

Stand 28. April 2020 wurden 9.000 (Vortag: 8.808) COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. 14 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf. Von den Fällen unter Personal in medizinischen Einrichtungen waren 72% weiblich und 28% männlich. Der Altersmedian liegt bei 41 Jahren. Bei 391 (4,3%) übermittelten Personen mit Tätigkeit in einer medizinischen Einrichtung und einer entsprechenden Angabe wurde eine Hospitalisierung berichtet. Das RKI schätzt, dass 7.500 der 9.000 COVID-19-Fälle, die in medizinischen Einrichtungen tätig sind, inzwischen genesen sind. Da Angaben zur Tätigkeit bei 41% der Fälle noch fehlen, liegt der Anteil der Fälle mit einer Tätigkeit in medizinischen Einrichtungen möglicherweise auch höher. Für in medizinischen Einrichtungen betreute Personen wurde für 322 angegeben, dass sie verstorben sind (16% der Fälle mit entsprechenden Angaben).