Deutschland: Übermittelte COVID-19-Fälle nach § 23 IfSG (z.B. Krankenhäuser, ärztliche Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdienste)

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet von COVID-19-Fällen in Krankenhäusern, Arztpraxen Dialysezentren, Rettungsdiensten u.ä.:

Stand 27. April 2020 wurden 8.808 COVID-19-Fälle von Personen, die in einer medizinischen Einrichtung gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig waren, dem RKI übermittelt. Hiervon waren 72% weiblich und 28% männlich; der Altersmedian liegt bei 41 Jahren. Bei 383 (4,3%) übermittelten Personen mit Tätigkeit in einer medizinischen Einrichtung und einer entsprechenden Angabe wurde eine Hospitalisierung berichtet. 13 Todesfälle traten bislang im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung auf. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen lag in der Kalenderwoche 17 bei mindestens 6% und war zuvor in den letzten Wochen angestiegen (KW 12: 3,7%, KW 13: 5,0%, KW 14: 5,8%, KW 15: 7,0%, KW 16: 7,5%). Da Angaben zur Tätigkeit bei 41% der Fälle noch fehlen, liegt der Anteil der Fälle mit einer Tätigkeit in medizinischen Einrichtungen möglicherweise auch höher. Für in medizinischen Einrichtungen betreute Personen wurde für 310 angegeben, dass sie verstorben sind (15% der Fälle mit entsprechenden Angaben).