Kinderhilfe Organtransplantation e.V.: Corona trifft Hilfsorganisation besonders

Die Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO) wendet sich mit einem Spendenappell an die Öffentlichkeit. Denn auf der einen Seite registriert KiO mehr Hilfsanfragen, auf der anderen Seite fallen in der Coronakrise Benefizveranstaltungen und damit Spendeneinnahmen aus.

Der gemeinnützige und mildtätige Hilfeverein unterstützt bedürftige Familien mit organtransplantierten Kindern, etwa wenn Behörden Unterstützung verweigern und die Existenz auf dem Spiel steht. Beispielsweise werden Übernachtungen von Eltern in Kliniknähe und Wohnraumanpassungen für ein keimfreies Umfeld finanziert. Der KiO-Vorsitzende Reinhard Gödel sagt: „In diesen Tagen sorgen sich die Eltern transplantierter Kinder nicht nur um ihre Kleinen und müssen oft besondere Betreuung arrangieren. Sie haben obendrein ihre eigenen Ängste zu stemmen – finanzielle Einbußen, womöglich einen Jobverlust in der Coronakrise. Deswegen wenden sich augenblicklich noch mehr Familien an uns und bitten um Beistand.“

Andererseits fallen zurzeit und unter Umständen auch in den kommenden Monaten durch die Coronakrise viele Benefizveranstaltungen für KiO aus. „Der Einnahmeverlust wird beträchtlich sein“, sagt Gödel. „Deshalb bitten wir in dieser besonderen Zeit um Solidarität in Form von Spenden ohne Veranstaltung, damit wir die KiO-Hilfsangebote dauerhaft und unverändert aufrechterhalten können.“

Der KiO-Vorstand, darunter die lungen- und nierentransplantierte Paralympicssiegerin Franziska Liebhardt und der herztransplantierte Olympiasieger Hartwig Gauder, wendet sich unter anderem mit einem Video in den Sozialen Medien und mit einer Mailingaktion an potenzielle Unterstützer.

KiO-Spendenkonto: IBAN DE 64 5502 0500 0008 6200 00

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(Quelle: Kinderhilfe Organtransplantation e.V.)